Promotionskolleg Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft
Schlossplatz 34 48143 Münster
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Willkommen auf den Seiten des Promotionskollegs Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft!

Das Promotionskolleg Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft bietet ein strukturiertes Promotionsprogramm für alle literaturwissenschaftlichen Fächer. Das Kolleg, das zum Sommersemester 2012 startet, wird als eigenständiges Kolleg unter dem Dach der Graduate School Practices of Literature eingerichtet und von der Hans Böckler-Stiftung finanziert.Im Zentrum des gemeinsamen Forschens steht das Verhältnis von Literaturtheorie und Gesellschaft. Wissenschaftstheorie und Theorie(n) der Literatur(wissenschaft) sowie Anwendungsbezüge literaturwissenschaftlicher Erkenntnis bilden weitere Schwerpunkte des Forschungs- und Lehrprogramms. Theorie und Praxis werden nicht als Gegensätze begriffen, sondern stehen nach dem Selbstverständnis unseres Promotionskollegs in einem lebendigen Wechselverhältnis.

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Aktuelle Vorträge

Am 21. Mai 2012 konnte die Eröffnung des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Promotionskollegs Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft begangen werden. In diesem Sommersemester endet nun die Laufzeit des Kollegs. Daher wurde am Dienstag, den 03. Mai 2016 das Promotionskollegs Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft feierlich verabschiedet. Als Vortragenden konnten wir Herrn Prof. Dr. Eckart Goebel von der Universität Tübingen gewinnen, der in seinem Vortrag "Paria und Patria. Hannah Arendts 'Gespensterwelt'" den Zusammenhang zwischen Hannah Arendts Begriff des Verstehens und ihrer Theorie des Nationalstaats aufzeigte. Hier können Sie Impressionen der Feier einsehen.


Die vom Promotionskolleg eingeladene Frau Prof. Dr. Isabella Peters referierte am 28. Januar 2016 über "Science 2.0: Traditionelle Wissenschaftssysteme und Reputationsprozesse". Im anschließenden Workshop ging es Selbstpräsentation in der Wissenschaft.

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Crimes of Passion - Repräsentationen der Sexualpathologie im frühen 20. Jahrhundert

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Der Sammelband "Crimes of Passion", herausgegeben von zwei Mitgliedern der GS PoL, präsentiert die aktuelle kulturwissenschaftlich interessierte Forschung zur Sexualpathologie in ihrer Vielfalt und Komplexität und zeichnet mit Beiträgen aus Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Soziologie, Kunstgeschichte, Psychologie, Architektur und Philosophie auch ein differenziertes Bild dieses dichten diskursiven Beziehungsgeflechts. Der Band basiert auf der von Doktoranden der Graduiertenschule "Practices of Literature" des Fachbereichs Philologie der Universität Münster und des unter dem Dach der Graduiertenschule angesiedelten Promotionskollegs "Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft" der Hans Böckler-Stiftung organisierten gleichnamigen Tagung "Crimes of Passion". Die Publikation können Sie  hier erwerben.



Sammelband "Literatur. Macht. Gesellschaft" erschienen


Aktuell ist der Band Literatur. Macht. Gesellschaft. Neue Beiträge zur theoretischen Modellierung des Verhältnisses von Literatur und Gesellschaft des Promotionskolleg Literaturtheorie im Winter Verlag erschienen.

Die Beiträge des Bandes vereint der Anspruch, aus dem Blickwinkel etablierter literaturtheoretischer Ansätze neue Perspektiven auf das Verhältnis von Literatur und Gesellschaft zu eröffnen. Dabei soll auch die Frage verhandelt werden, wie die Konzeptualisierung der Beziehung von Text und Gesellschaft ein theoretisches Fundament für die Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft zur Verfügung stellen und fruchtbar machen kann. Unter diesen Fragestellungen bietet der Sammelband Perspektiven der Systemtheorie, Feldtheorie, Diskurstheorie, Kritischer Theorie, Postcolonial Studies sowie aus gendertheoretischer Sicht an.

Informationen zu dem Band finden Sie auf der Homepage des Verlags.
LiteraturMachtGesellschaft Publikation Gs Pol


Digital. Sozial. Marginal? Literatur und Computerspiel in der digitalen Gesellschaft. Interdisziplinäre Tagung.

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25. – 27. Juni 2015 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Königsstraße 47

Die projektierte Tagung interessiert sich für den Status Quo digitaler Literatur(en) in der Gegenwart. Dabei sind die beiden folgenden Fragen erkenntnisleitend: Weisen ›digitale Literaturen‹ gegenüber ›analogen Literaturen‹ strukturell ein gesteigertes Potenzial in Bezug auf soziale Relevanz auf? (Weil etwa ›die Gesellschaft‹ selbst vom Digitalisierungsdiskurs durchzogen ist?) Darauf aufbauend: Lässt sich das Feld der Computerspiele als der Ort identifizieren, in dem die (historisch in den 1990ern formulierten) Anforderungen an ›digitale Literaturen‹ derzeit eingelöst werden?

Für die Keynotevorträge konnten Dr. Thomas Ernst (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Rolf Nohr (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) gewonnen werden. Außerdem wird es eine Abendveranstaltung mit Eric Jarosinski alias @NEINQuarterly geben. Darüber hinaus ist die Einbindung des für den Deutschen Computerspielpreis 2015 nominierten digitalen Spieltisches »Spiel des Friedens« im LWL Museum für Kunst und Kultur geplant.


Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage der Tagung
sowie im Tagungsbericht, der nun online ist.

Das Programm können Sie hier als PDF downloaden.


Social Turn in der Literatur(wissenschaft)?

Winter School I Graduate School Practices of Literature der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 3. bis 5. Dezember 2014

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Die Winter School richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen aller Philologien, Kultur- wie Sozialwissenschaften und soll Thematisierungen bzw. Thematisierungsweisen des Sozialen in der Gegenwartsliteratur sowie sozialästhetische Relationierungen in der Literatur- wie Kulturtheorie in den Blick nehmen. Diskutiert werden soll, ob sich entsprechende Tendenzen in der Literatur und der Academia als “social turn“ konzeptualisieren lassen.

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